Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Preise fallen kurzfristig

Anhaltend schlechtere Wirtschaftsdaten und eine Kehrtwende in der Atomproblematik mit dem Iran lassen die Ölnotierungen fallen. Die schlechten Wirtschaftsdaten kommen erwartungsgemäß und sind schon seit einiger Zeit zu vernehmen. Diese hatten in der jüngsten Vergangenheit nur einen geringen Einfluss. Es sieht so aus, als hätten wir den weiteren Fall der Preise dem Verhalten der beiden Streit- und Kampfhähne USA und Iran zu verdanken. Seit 1979 gab es wieder direkte diplomatische Kontakte. Das ist doch wirklich mal was Neues. Die Nummer drei des US-Außenministeriums nahm am Wochenende an Gesprächen in Genf teil. Es gab zwar noch keinen Durchbruch, aber die Stimmung soll konstruktiv gewesen sein. Nach den Drohgebärden Israels in den letzten Wochen, war dies natürlich ein Zeichen der Entspannung, wurde doch bereits eine bewaffnete Auseinandersetzung befürchtet. Der Dollar bewegt sich nur wenig. Sein Einfluss auf unsere Heizölpreise ist deswegen auch eher gering.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Aktienmärkte bullisch
Hochpreisprognosen durch Öl- und Investmentwirtschaft
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Atomstreit mit dem Iran
Hurrikansaison in den USA
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Bestandsdaten
Bernankes Report zur Wirtschaftslage
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
Rückgang der OECD-Nachfrage
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Saudi Arabien bietet mehr Öl an
US-Regierung will Ölkonsum senken
Aufsichtsbehörden um Dämpfung der Spekulation bemüht

Unsere Heizölpreise fallen weiter. Zwar haben sich einige Impulse für eine Preissenkung ergeben, aber langfristig wird ein weiterhin hoher Ölpreis erwartet. Das bedeutet, dass, wenn man jetzt kaufen muss, sich vielleicht noch eine Einsparung durch die Verfolgung der Preise im kurzfristigen Bereich erreichen lässt. Man darf dabei den Punkt, an dem die Preise wieder steigen, nicht verpassen. Langfristig bleibt es dabei, dass wirklich große Einsparungen nur im Bereich des effizienteren Energieverbrauchs liegen.

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