Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Preise fallen weiter

Viele Förderanlagen und Raffinerien im Süden der USA sind noch außer Dienst. Dennoch werden die Versorgungspessimisten immer ruhiger. Derzeit herrscht Konsens, dass es keine gravierenden Engpässe geben wird. Das liegt nicht zuletzt an der Wiederentdeckung der Sparsamkeit. Sie soll u.a. die US-Wirtschaft dämpfen. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine veritable Gegenreaktion zu den übertrieben hohe Preisen der letzten Wochen. Der Dollarkurs legte gestern weiter zu, weil der Euro auf Grund der unklaren Wahlaussichten in Deutschland unter Druck gerät.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Iran könnte zum Ölhahn greifen
Institute prognostizieren Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hurrikanschäden treffen Versorgung weniger schwer als erwartet
Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern
Wiederinbetriebnahme der US-Anlagen geht voran
OPEC zu Liefererhöhung bereit
Russland steigert Förderung
Voraussetzung für mehr Sparsamkeit günstig

Unsere Heizölpreise fallen weiter. Sie haben zur Spitze am 1. September bereits über 10% nachgegeben. Der Preisrückgang entwickelt sich zum kurzfristigen Trend. Winterkäufe werden wieder attraktiver. Wir raten aber zur Vorsicht vor Überspekulation und dem Verpassen eines kurzen Preistiefs. An der langfristigen Aussicht steigender Preise ändert sich nichts.

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