Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Preise fast regungslos

Wie die OPEC, so die Preise. Der Generalsekretär stellt Kürzungen in Aussicht. Berufene Stimmen der Mitgliedsstaaten Nigeria, Venezuela und Algerien halten Kürzungen für unwahrscheinlich. Die Preise stellen die Bewegung weitgehend ein. Einzig charttechnische Motive halten den Handel am Leben. Anders der Dollar. Er zeigt eine nennenswerte Bewegung und zwar abwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Russlands Ölausstoß seit 4 Monaten rückläufig
Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
OPEC orakelt über Lieferkürzungen
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
Investmentfonds mehrheitlich bullisch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in US-Heizölregionen
Komfortable Vorräte der OECD-Länder
Gute Bestandsdaten erwartet
US-Dollar fällt

Unsere Heizölpreise taumeln in engen Grenzen ohne ausgewiesene Richtung. Mal kommen leicht bullische, mal leicht bärische Impulse vom Weltmarkt. Kurzfristig wird sich am allgemeinen Preisniveau aller Voraussicht nach nichts ändern. Nach wie vor gilt unsere Empfehlung, momentan lieber auf Terminflexibilität bei der Bestellung zu setzen und die daraus resultierende Einsparung in den Transportkosten einzustreichen als auf deutlich fallende Preise zu spekulieren.

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