Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Preise geben etwas nach

Die seit fast einem Monat geradlinig verlaufende Aufwärtsbewegung hat ihren Zenit überschritten. Damit ist der mittelfristige Aufwärtstrend allerdings nicht beendet. Derzeit kann man lediglich von einer Gegenreaktion sprechen, die die Übertreibung des Trends abbaut. Nach Lage der Einflussfaktoren muss man davon ausgehen, dass die Gegenreaktion der Trendkonsolidierung dient. Die bullischen Impulsgeber haben nach wie vor ein deutliches Übergewicht. Auf der bärischen Seite machen sich erneut Zweifel über den Fortgang der US-Konjunktur breit. Die belasten auch den Dollar. Der steht wegen der erwarteten Zinssenkung ohnehin unter schwerem Abgabedruck.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikansorgen im Golf von Mexiko
US-Vorräte sinken
OPEC erhöht Quoten ungenügend
Raffineriestörungen in den USA
Chinas Wirtschaft wächst weiter stark
Ölnachfrage steigt in den USA
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Preisrallye beflügelt sich selbst

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Müde US-Konjunktur drückt Benzinnachfrage
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager gut gefüllt
Entspannung im Atomstreit mit dem Iran

Unsere Heizölpreise geben nach. Das Ende einer mittlerweile zwei Wochen andauernden Teuerung war überfällig. Allerdings wird es nach unserer Einschätzung nur vorübergehend sein. Derzeit muss man davon ausgehen, dass die Höchstpreise des Jahres noch kommen werden. Die Heizölpreise haben die Spitzenwerte der beiden Vorjahre bisher nicht erreicht. Wir gehen davon aus, dass sie in diesem Herbst überschritten werden.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen