Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Preise gewinnen Aufwärtsdynamik

Die Preise zogen gestern deutlich an. Das bevorstehende lange Wochenende in den USA treibt die Benzinnachfrage traditionell auf einen Höhepunkt. Die Nachschubprobleme an vier US-Raffinerien wegen des immer noch geschlossenen Calcasieu Schiffskanals kommen daher zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Ernsthafte Versorgungsengpässe sind allerdings nicht zu befürchten. Der Preisauftrieb geht eher auf die Sorge zurück, dass in der handelsfreien Zeit bis einschließlich Dienstag ein Sturm aufkommen könnte. Der Dollar wurde gestern nach der erwarteten Zinserhöhung und orakelhaften Äußerungen des US-Notenbankchefs in die Tiefe gerissen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikanen in den USA
Raffineriekapazitäten knapp
Atomstreit mit dem Iran
Rebellen stören Nigerias Ölindustrie
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Nachgebende US-Konjunktur
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen. Im Vergleich zum Weltmarkt ist der Auftrieb allerdings gering. Der stark nachgebende Dollar wirkt als Bremse. Die Entwicklung der letzten Tage deutet nun doch die Möglichkeit eines Aufwärtstrends an. Den haben wir eigentlich erst mit dem Eintritt des ersten Hurrikans erwartet.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen