Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Preise haben Wochenende

Der Aufwärtstrend der Ölpreise lässt nach. Diese Aussage ist lediglich eine Momentaufnahme. Sie stützt sich nicht auf eine richtungweisende Neuigkeit. Nachdem die Preisentwicklung zuletzt heftig davon galoppierte, ist die Zeit reif, für eine Entspannung. Nach derzeitigem Stand der Dinge wird sie lediglich der Konsolidierung des Aufwärtstrends dienen. Unterstützt wird die Bewegung durch den ebenfalls in Gegenrichtung zum Trend veränderten Dollar. Prognosen, wonach die Gegenbewegungen spürbare Dellen in die jeweiligen Trends reißen werden, haben Lotteriewert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Bestandsdaten
Russland meldet Peak Oil
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionsausfall in Nigeria
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Öl zieht fliehende Dollarspekulanten an
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: IEA reduziert Nachfragewachstum um 35 %
Hohe OECD-Vorräte
US-Konjunktur steckt in einer Rezession
US-Regierung will Ölkonsum senken
Größter Ölfund seit 30 Jahren

Unsere Heizölpreise geben heute Morgen nach. Die Chartgestalt lässt auf mehr Preisrückgang hoffen. Das heißt aber nicht, dass dieser tatsächlich kommt. Das heißt nur, dass es uns nicht wundern würde, wenn er nun käme. Mehr als eine vage, kurzfristige Perspektive liegt nicht vor. Längerfristig wird sich am Aufwärtstrend der Preise kaum etwas ändern. Die Suche nach günstigeren Kaufmomenten macht kurzfristig Sinn. Langfristig ist das Streben nach mehr Effizienz der einzig empfehlenswerte Weg.

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