Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Preise heiß gelaufen

Der Iran-Konflikt bleibt das Preis bestimmende Thema. Es ist grundsätzlich bullisch. Dennoch ist kurzfristig etwas Entspannung möglich. Die Preise sind in der Vorwoche extrem stark gestiegen. Charttechnisch verlangt das nach einem konsolidierenden Rückgang. Einen fundamentalen Grund hierfür gibt es durchaus. Seit dem Wochenende sind in der Krise auch diplomatische Töne zu vernehmen. Kontraproduktiv wirken Gerüchte, nach denen US-Bürger Bahrain verlassen sollen. Sie deuten auf die Vorbereitung einer Militäraktion hin. Der US-Benzinmarkt bleibt wegen der misslichen Raffineriesituation angespannt. Der Dollar wird höchstwahrscheinlich weiter fallen. Ein sich anbahnender Handelskrieg mit China festigt den Trend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Nervosität wegen des Iran-Konflikts
Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USA
Starker Rückgang der Vorräte
Sanktionen gegen den Iran
Nachfrage steigt langfristig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Diplomatische Töne im Iran-Konflikt
In Frankreich ist ein Ölarbeiterstreik beendet
US-Konjunktur verliert Stärke
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise halten nach dem fulminanten Anstieg der letzten Woche inne. Es ist Zeit für eine Beruhigung der Bewegung. Der ansteigende Trend wird trotz eines möglichen Preisrückgangs in den kommenden Tagen kaum gebrochen werden. Dazu bedürfte es der Beendigung der Irankrise. Der Preisvorteil gegenüber dem Vorjahr wird geringer. Er beträgt noch fünf Prozent bei einer Liefermenge von 3000 Liter.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen