Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Preise im Auftrieb

George Bush will es. Sonst will es keiner. Ein Waffengang der USA gegen den Irak könnte eine Welle des Protests der Golfstaaten mit Ölkürzungen auslösen. Denn wenn die USA im Alleingang agieren und ihre alten Verbündeten nicht mit ins Boot ziehen können, zeigt das der arabischen Welt einmal mehr deren ?ungerechtes? und ?selbstherrliches? Vorgehen. Das Feindbild bekäme noch klarere Konturen.

Die Befürchtungen eines solchen Alleingangs sind wieder einmal gewachsen. Inzwischen wird der kriegsbedingte Preisanteil auf 5 bis 7$ für das Barrel Rohöl geschätzt.

Mit dem Kriegsgeplänkel ist es aber noch nicht getan. Wie sich gestern bereits andeutete, sinken die Ölvorräte in den USA. Nach den ersten Meldungen des API (American Petroleum Institute) bestätigte das DOE (Department of Energy) die kräftigen Rückgänge beim Rohöl. Es muss sich dabei nicht unbedingt um verbrauchsbedingte Effekte handeln. Es könnte auch eine Verschiebung von den öffentlichen in die strategischen Lager sein. Das wäre ein weiteres Zeichen für die Ernsthaftigkeit der Kriegsvorbereitungen der USA.

Vor diesem Hintergrund ist die weitere Erhöhung der Preise fast unausweichlich. Gasöl legt heute Morgen wieder zu. Die Tonne kostet in Rotterdam 237$.

Auch unser Heizölpreis steigt. Er arbeitet an der 0,35 EUR Marke. Noch ist diese Marke als bundesweites Durchschnittsniveau anzusehen, um das die Preise pendeln. Bei dem Auftrieb, der derzeit aufgebaut wird, könnte diese Marke aber bald zu einer Zahl auf dem Weg nach oben verkommen.

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