Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Preise kochen erneut über

Die Stimmung an den Märkten ist extrem bullisch. Der langfristige Aufwärtstrend stimmt mit der fundamentalen Lage durchaus überein. Kurzfristig geraten die Preise jedoch in den Einfluss einer charttechnisch motivierten Übertreibung. Die könnte in den kommenden Tagen für neue Hochs sorgen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Yukos meldet Lieferstop nach China
Versorgungslücken nach Hurrikan Ivan
Terrorgefahr für irakische Produktionsanlagen
Iraks Nordpipeline unterbrochen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant (starker Einfluss)

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden
IEA und OPEC sehen ausreichendes Rohölangebot
Saudi Arabien gibt noch freie Förderkapazitäten an
Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu

Unsere Heizölpreise schrauben sich weiter aufwärts. Sie folgen damit der Bewegung an den Ölmärkten. Dort herrscht Partystimmung. Dass der Dollar gestern deutlich an Wert verlor, reicht nicht für die Neutralisierung der Auftriebskräfte. Auftrieb wird zunehmend auch aus dem Inland spürbar. Wie zu erwarten war, werden die Margen nun auf Grund der steigenden Nachfragen angehoben. Der Heizölpreis entwickelt sich auf der seit langem prognostizierten Bahn. Trotz des starken Aufwärtstrends besteht berechtigter Grund zu der Annahme, dass die Preisspitzen des Jahres 2000 in diesem Jahr nicht erreicht werden. Im Mittel ist Heizöl bei 3000 Liter Liefermenge immer noch knapp 20% billiger als damals.

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