Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Preise noch im Seitwärtstrend

Die Preise gaben gestern leicht nach. Die preistreibenden Einflüsse konnten den breiten Seitwärtstrend nicht überwinden. Trotz großer Verunsicherung über die politische Lage im Nahen Osten und in der Golfregion sind die Börsen frei von Panik. Auch die vorübergehende Schließung des größten Ölfelds in Alaska wird zwar bullisch aber ohne Übertreibung interpretiert. Es gibt ein gutes Versorgungsfundament. Der Dollar hält seinen Seitwärtstrend ebenfalls. Er legt nach den Verlusten der letzten Tage wieder zu.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Schließung des größten Ölfelds in Alaska wg. Pipelineproblemen
Atomstreit mit dem Iran spitzt sich zu
Nahostkonflikt
Lieferausfälle in Nigeria
Instabile Lage im Irak
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wirtschaftswachstum unter Erwartungen
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise blieben gestern fast unverändert. Die verschiedenen Einflussfaktoren lassen einen weiteren Anstieg vermuten. Mit viel Wohlwollen kann die Preisbewegung allerdings noch als seitwärts gerichtet angesehen werden. Das aktuelle Niveau liegt auf Höhe der Frühjahrsspitzen. Sollten die Brennpunkte auf der Welt den Status Quo beibehalten, könnten die Preise etwas nachgeben. Einen deutlichen Rückgang sollte man derzeit aber nicht erwarten.

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