Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Preise ohne Trend rückläufig

Gestern gaben die Preise nach. Ein Trend lässt sich allerdings nicht erkennen. Der Markt schwankt nach wie vor zwischen den Einflüssen der derzeit guten Versorgungslage und der politischen Spannungsherde in einigen Lieferländern. Im Atomstreit mit dem Iran, im Ölkrieg in Nigeria und im Kampf um die Verteilung der Petrodollars in Ecuador sind keine Lösungen in Sicht. Die Krisen haben Eskalationspotential. Ein Dollar hält sich recht stabil bei 0,84 Euro. Die gut laufende US-Wirtschaft fördert Zinsphantasien. Dadurch wird der erwartete Anlegerwechsel zum Euro verhindert.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Rebellen lähmen Nigerias Ölindustrie
Venezuelas Chavez droht USA mit Lieferstopp
Ölstreit in Ecuador blockiert Lieferungen
Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit
OPEC-Mitglieder fordern Lieferkürzungen
Kuwaits Reserven herabgestuft
Raffineriekapazitäten knapp

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Drosselung der Öllieferungen wird dem Iran nicht zugetraut
Schwache Nachfrage in den USA
Versorgungslage wird positiv gesehen
Vorräte gut
Bush will alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Sie folgen der aktuellen Preisentwicklung am Weltmarkt. Die ist äußerst wechselhaft. Die Inlandspreise liefen während des Winters weitgehend seitwärts. Eine kurzfristige Änderung des Trends ist nicht zu erwarten. Ein gutes und sicheres Argument für die Spekulation auf deutlich tiefere Preise fehlt. Nach unserer Ansicht ist die rechtzeitige Heizölbestellung mit etwas Terminflexibilität z.Z. der einzig sichere Weg, etwas Geld zu sparen.

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