Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Preise pendeln sich ein

Nachdem zum Wochenanfang die Preise stark gefallen waren, pendeln sie sich nun ein. Es scheint immer noch Luft nach unten zu geben. Dazu passt es, dass der US-Finanzminister erneut auf darauf hinwies, dass die Stabilisierung der Märkte mehr Kosten verursachen werde, als bisher geplant. Die bisher beschlossenen Maßnahmen und Rettungspakete seien möglicherweise ungenügend und müssten weiter aufgestockt werden. Mit dem wirtschaftlichen Niedergang fällt auch der Ölpreis. Mittlerweile sind einige südamerikanischen Staaten und Länder in Europa vom Staatsbankrott bedroht. Diese können sich nicht mehr refinanzieren, weil die Märkte von Staatsanleihen geflutet werden. Hierbei haben nur die großen und potenten Nationen eine Chance wahrgenommen zu werden. Die Krise geht also weiter. An den Börsen gibt es seit der neuen Weltwirtschaftskrise eine Verbindung zwischen den Aktienkursen und dem Ölpreis. Fallen die Aktienkurse, fällt auch der Ölpreis. Die Bemühungen der OPEC mit weiteren Kürzungen dagegen zu halten, zeigen nur mäßigen Erfolg. Ein Preisbereich von 35-40 Dollar pro Barrel zeichnet sich ab. Der Dollar steht in einer anderen Verbindung zu den Aktienmärkten. Fallen die Aktien, steigt der Dollar heißt die aktuelle und einfache Regel. Hierfür gibt es zwar wegen der hohen Neuverschuldung der USA keinen nachhaltigen Grund, aber dennoch wird die Hoffnung der Anleger in eine schnelle Erholung der US-Wirtschaft sichtbar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Benzinverbrauch gestiegen
US-Benzinbestände gefallen
OPEC Exporte gefallen
Saudi Arabien zu weiteren Kürzungen bereit
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Enttäuschung über US-Stimulusprogramm
Weltweite Nachfrage sinkt
Realisierung der OPEC-Kürzung zweifelhaft
Globale Rezession
Sogar Chinas Wirtschaft geht in die Knie
Goldman & Sachs prognostiziert 27 Dollar/Barrel

Unsere Heizölpreise folgen dem Weltmarkt und beruhigen sich. Sie werden voraussichtlich seitwärts tendieren. Dabei gibt es naturgemäß Ausschläge nach unten wie nach oben. Die Wahrscheinlichkeit weiter fallender Preise ist dabei höher als die Wahrscheinlichkeit steigender Preise. Der kalte Winter und die niedrigen Heizölpreise halten hierzulande Käufer im Markt. Es wird kräftig nachgekauft. Die Lieferzeiten und die Margenüberhöhung verringern sich weiter. Wenn Sie automatisiert, unverbindlich und zeitnah informiert sein wollen, nutzen Sie unseren Preisalarm.

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