Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Preise schleichen abwärts

Erwartet wurden extreme Bewegungen nach oben wie nach unten. Geboten wird aktuell ein Schleichkurs. Aber der weist immerhin abwärts. Bei unveränderten Fakten über die Versorgungslage, macht sich im Markt ein entspannender Gewöhnungseffekt breit. Der könnte die Preise längerfristig drücken. Noch regiert im Hintergrund allerdings der Aufwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungslücken wegen Hurrikan im Golf von Mexiko
OPEC reduziert Förderung gegenüber Juli
Terrorgefahr für irakische Produktionsanlagen
Yukos droht mit Produktionsstop
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC sagt gegebenenfalls mehr Öl zu
Saudi Arabien gibt noch freie Förderkapazitäten an
Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu
Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden
Charttechnik, Gegenreaktion auf zu hohe Preise

Unsere Heizölpreise zeigen wenig Bewegung, obwohl der Rohölpreis leicht und der Dollar deutlich fallen. Doch das dem Produkt zu Grunde liegende Gasöl erweist sich als stabil. Die Stimmung im Markt hellt sich langsam auf. Damit sinkt die Gefahr plötzlicher Preissprünge nach oben. Um die Erwartung auf deutlich sinkende Preise zu rechtfertigen, bedarf es allerdings mehr. In einigen Regionen wird von hoher Nachfrage berichtet. Dort kommt es zu Lieferverzögerungen.

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