Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Preise schnellen hoch

Die Wiederinbetriebnahme der Öleinrichtungen im Golf von Mexiko kam in den letzten Tagen sehr gut voran. Die Temperaturen sind mild. Der Heizölabsatz ist leicht gesunken. Alan Greenspan sieht die US-Konjunktur in einer starken Verfassung. Die sogenannten Fundamentals erlauben jede Preisrichtung. Die Charttechnik ließ eine Gegenreaktion auf den Preisverfall der letzten Tage erwarten. Gestern trat sie ein. Der kurzfristige Abwärtstrend ist gestoppt aber noch nicht zwangsweise beendet. Der Dollar tendiert aufwärts.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Winterversorgung
Iran droht mit dem Ölhahn
IEA und EIA sähen Unsicherheit mit wechselhaften Prognosen
Gesunkener US-Benzinverbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA
Vorratslage in jeder Beziehung auskömmlich
Instandsetzung nach Hurrikanschäden kommt gut voran
USA entdecken Sparsamkeit
OPEC zur Erhöhung der Exporte fähig
Aussicht auf Verdoppelung der saudischen Reserven
Charttechnik: kurzfristiger Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise stiegen kräftig an. Die als Reaktion auf die rückläufigen Preise der letzten Tage zu wertende Bewegung kommt nicht überraschend. Die Gesamtlage am Ölmarkt erlaubt mindestens bis zur ersten winterlichen Kälteperiode die Fortsetzung des Preisrückgangs. Danach rechnen wir mit steigenden Preisen. Beim Heizölkauf auf den möglichen Preisrückgang zu setzen, ist spekulativ. Derzeit besteht lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass er kommt. Sicherheit gibt es nicht.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen