Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Preise schon wieder im Plus

Nachdem der Rohölpreis an zwei Handelstagen um insgesamt 8 Dollar nachgegeben hatte, drehte die Bewegung wieder aufwärts. Mittlerweile gibt es eine in den Medien kolportierte allgemeine Erwartung, dass die Preise weiter steigen werden. An der Börse sieht man das nicht mehr so euphorisch. Es breitet sich ein Hauch von Skepsis aus. Der findet seinen Ausdruck in einer abnehmenden Kontraktzahl. Einige große Spekulanten haben offensichtlich genug erreicht. Sie verlassen den Markt. Die verbleibenden Spieler sind mehrheitlich weiterhin bullisch. Neuste fundamentale Einflüsse sind widersprüchlich. Die weltweite Nachfrageentwicklung wird nach wie vor im Plus, aber geringer als früher geschätzt, erwartet. Die US-Nachfrage soll deutlich sinken. Summa summarum spricht einiges dafür, dass sich der Preisauftrieb abschwächt. Der Dollar befindet sich in einer kleinen Aufwärtsbewegung. Begründet wird das mit weniger schlechten Wirtschaftsdaten als erwartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Rückgang der US-Rohölvorräte
Banken und Analysten heben Preisprognosen an
OPEC und Saudi Arabien lehnen Produktionserhöhung ab
Hohe Nachfrage nach Destillaten
Terrorbedingter Produktionsausfall in Nigeria
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Chinas Ölimporte fielen im April
US-Regierung um Dämpfung der Spekulation bemüht
Gedämpfte Nachfrageentwicklung
Schwächephase der US-Konjunktur
US-Regierung will Ölkonsum senken
OPEC baut Förderkapazitäten aus

Unsere Heizölpreise steigen. Gleichwohl sehen wir die nächste Aufwärtswelle noch nicht auf uns zurollen. Die Preise könnten sich einige Zeit auf dem aktuellen Niveau halten. Das ist bereits hoch genug, um sich noch stärker als bisher mit dem Thema Energiesparen auseinander zu setzen. 73 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Energiesparen spürbare finanzielle Erfolge bringt. Gespart wird statisch mehr von Personen mit geringer oder mittlerer Bildung. Akademiker fühlen sich weniger stark dazu berufen. Das zeigt, dass der gesellschaftliche Energiewandel stärker über den Geldbeutel als durch Überzeugung vollzogen wird. Mit esytrol kann man sich davon überzeugen, ob und wie viel Einsparung beim Heizölverbrauch im eigenen Haus zu schaffen ist.

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