Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Preise tendieren seitwärts

Die Kapitalmarktkrise drückt immer noch auf die Preise. Aber der Druck wird schwächer. Es sind bereits wieder optimistische Töne zur Wirtschaftsentwicklung der USA zu hören. Das hebt die Wahrscheinlichkeit für steigende Preise. Aktuell tendieren sie seitwärts. Der Sturm Dean hat seinen Einfluss verloren. Ein weiterer Hurrikan ist derzeit nicht auf dem Radarschirm. Der Dollar verlor auch gestern an Wert. Neben einer Zinserhöhung im Euroraum wird auf eine Zinssenkung in den USA spekuliert. Charttechnisch sieht es allerdings nicht so aus, als sollte der Dollarkurs zu den jüngsten Tiefständen zurückfinden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Freundlichere Stimmung zur US-Konjunktur
US-Benzinbestände bullisch
OPEC will Fördermengen nicht erhöhen
Chinas Wirtschaftswachstum ist stärker als erwartet
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomkonflikt mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hurrikan Dean ist abgeflaut
Krise an den Kapitalmärkten
US-Rohöllager gut gefüllt
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt

Unsere Heizölpreise steigen leicht an. Sie folgen dem internationalen Marktgeschehen. Ölpreis- und Dollarentwicklung sind unzureichend bärisch, um die Heizölpreise auf die jüngsten August-Tiefstände zurückzudrücken. Mit dem sich andeutenden Stimmungswandel zur US-Konjunktur wäre die Chance für eine zweite Abwärtswelle der Heizölpreise erheblich reduziert. Aktuell beträgt der Preisvorteil für 3000 Liter Heizöl rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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