Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Preise wie im Mai 2005

Die Abwärtsbewegung verläuft sehr steil. Ein Mehrjahreschart zeigt, dass ein derartiger Verlauf Seltenheitswert hat. Die Preise werden geschlachtet. Das Fest ist noch nicht zu Ende. Solange die Temperaturen hoch und die OPEC machtlos bleiben, genießt der Trend Bestandsschutz. Heftigen Bewegungen folgten in der Vergangenheit allerdings immer ähnliche Spiegelbilder, die sie früher oder später annullierten. Der Dollar hat sich Dank positiver Daten zur US-Wirtschaft in einen Aufwärtstrend gearbeitet. Der zweijährige Verlauf lässt sich noch als Seitwärtsbewegung interpretieren.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Reaktion auf Preisverfall erwartet
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen
Temperaturen hoch
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt
Charttechnik: Öl im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise fallen. Die Bewegung verläuft weniger steil als am Weltmarkt, weil der Dollar die Gegenrichtung nimmt. Aktuell kann man von einem Fortgang des Preisrückgangs ausgehen. Der Verkaufsrausch an den Börsen ist noch nicht ausgelebt. Und starke Gegenargumente zum Trend gibt es derzeit nicht. Die Binnennachfrage ist gering. Beste Käuferbedingungen.

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