Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Preise wieder auf ?Normalniveau?

Die Strategischen Reserven haben ihre Schuldigkeit getan. Die Preise sind wieder in der Nähe des langfristigen Aufwärtstrends. Dass Öl aus den Reserven die Preisbildung weiter beeinflussen wird, ist unwahrscheinlich. Rohöl gibt es im Überfluss. Mit den Reserven musste allenfalls ein kurzfristiges ?Loch? in der US-Krisenregion gestopft werden. Die Produktion von Produkten bleibt noch lange knapp. Die Reserven können keine Lösung für das allgemeine Raffinerieproblem sein. Der Dollarkurs stieg gestern. Seinen Abwärtstrend behält er aber bei.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikanschäden treffen Weltversorgung schwer
Raffineriekapazitäten knapp
IEA spricht von Energiekrise
Neue Unruhen in Ecuador
Streikandrohung in Nigeria
Iran könnte zum Ölhahn greifen
Nachfragesteigerung hoch
Terrorängste in Saudi Arabien
Institute prognostizieren deutliche Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern
OPEC zu Liefererhöhung bereit
Russland steigert Förderung

Unsere Heizölpreise ändern sich kaum. Die Überhitzung ist abgekühlt. Die Preise befinden sich im Rahmen der ?normalen? Teuerung seit Mai. Die Chance, dass es kurzfristig zu einem Einbruch kommt, ist nicht mehr groß. Sie muss auf den Winter vertagt werden. Damit gilt die alte Hypothese: In den kommenden Wochen werden die Preise weiter anziehen. Im Winter sollten sie nachgeben. Ob das Niveau dann nennenswert unter die aktuellen Preise gerät, bleibt fraglich.

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