Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Preise wieder oben

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das gilt sowohl für Spekulanten als auch für Heizölkäufer. Aktuell sind die Chancen, dass sich die Interessen der jeweiligen Gruppe durchsetzen, ausgeglichen. Nach den starken Verlusten am Dienstag schienen die Bullen fast geschlagen. Gestern drängten sie aus Angst, einen möglichen Gewinn zu verpassen, wieder in den Markt zurück. Argumentiert wurde mit der Erwartung gefallener US-Bestände und einer Kaltwettervorhersage. Heute kann man auf Klarheit zur Entwicklung der US-Bestände hoffen. Der Dollar steht vor einer weiteren Abwärtsbewegung. Das ist für den Rückgang der Ölpreise wenig hilfreich.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kaltwetterprognose für US-Heizölregion
Erwartung sinkender US-Bestände
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Raffinerieprobleme in den USA
Skepsis zur Heizölversorgung bei extremen Temperaturen
Türkei droht mit Militäraktion gegen PKK im Irak
USA verschärfen Sanktionen gegen den Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: IEA senkt Verbrauchsprognosen
Saudi Arabien will mehr Öl liefern
Europäer verweigern Heizölkonsum
Sorge über US-Konjunkturentwicklung
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt

Unsere Heizölpreise ziehen wieder an. Der erwartete Preisrückgang lässt auf sich warten. Dass die Preise bereits unter die Höhen der letzten Woche zurückgefallen sind, zog bisher kaum Käufer an. Der Markt wird von der Hoffnung auf einen größeren Wurf in der Preisbewegung beherrscht. Nach unserer Einschätzung wird diese Hoffnung im Verlauf des Winters erfüllt. Zum Wann haben wir keine Meinung.

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