Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Preise zeigen Nerven

Wenn es Al Kaida gelingt, die saudische Ölwirtschaft nur teilweise zu zerbomben, trifft sie die Weltwirtschaft in der momentanen Lage ins Mark. Innerhalb der OPEC hat nur Saudi Arabien relevante Kapazitäten zur Ausstoßerhöhung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf saudische Ölanlagen (starker Einfluss)
Zweifel an OPEC-Fähigkeit zur Ausstoßerhöhung (starker Einfluss)
Knappheit bei schwefelarmen US-Benzin (starker Einfluss)
Partisanenkrieg im Irak mit Anschlägen auf Öleinrichtungen
Geringe Vorräte in den USA und Japan
Weltweite Raffineriekapazitäten werden knapp
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien wird Förderung erhöhen
OPEC bereit alle Förderkapazitäten zu aktivieren
Russland und Mexiko stellen Extraversorgung in Aussicht
OPEC fördert über Quoten
China dämpft Wachstum energieintensiver Branchen

Unsere Heizölpreise schießen erwartungsgemäß in die Höhe. Sie folgen dem Weltmarkt, der gestern einen mehr als 5%igen Preisanstieg verzeichnete. Neue Höchstkurse wurden erreicht. Im Verlauf der Woche könnte es durch die OPEC-Bemühung, den Preisen Einhalt zu gebieten, etwas Entspannung geben. Die würde aber erfahrungsgemäß dazu genutzt, einen weiteren Preisaufschwung in Gang zu setzen. Uns scheint es derzeit ratsam Heizöl zu kaufen, um weitern Preissteigerungen zuvor zu kommen. Ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht in Sicht.

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