Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Preise zum Wochenstart gesunken

Nachdem sich der Wirbelsturm im Persischen Golf ohne größere Schäden verzogen hatte und auch von der türkischen Regierung dementiert wurde, sie hätte Truppen in den Norden des Iraks entsandt, um kurdische Rebellen zu verfolgen, schlug endgültig am Freitag das Pendel für kurzfristig sinkende Preise aus. Nachdem die gute Versorgungslage anerkannt wurde und keine weiteren schlechten Nachrichten die Märkte erreichten, waren die mit Risikoprämien erhöhten Ölpreise nicht mehr zu halten. Im weiteren Verlauf durchbrachen die Preise Unterstützungslinien, was wiederum zu technischen Verkäufen führte. Heute wird sich das Niveau bei gleich bleibender Nachrichtenlage nicht vom Wochenende unterscheiden. Ob bereits heute eine Gegenreaktion auf den Ausverkauf vom Freitag erfolgen wird, ist zurzeit schwer auszumachen, ist aber nicht unwahrscheinlich.

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Unsere Heizölpreise fielen am Wochenende auf ein niedrigeres Niveau, das es heute zu halten gilt. Die Gefahr steigender Preise besteht allerdings fort. Der heimische Markt leidet nach wie vor unter einer sehr geringen Nachfrage. Deswegen sind die Preise immer noch um einen auskömmlichen Margenanteil reduziert. Treffen aber ein Nachfrageschub und wieder anziehende Weltmarktpreise zusammen, können die Preise schnell wieder unangenehm hoch steigen.

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