Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Preisfreuden zum Fest

Pünktlich zum Fest kommt noch einmal Freude auf. Öl wird billiger. Begünstigt von einem geringen Handelsvolumen bewegen sich die Preise rasant abwärts. Zur Zeit kauft niemand in den Fallen Markt hinein.

Fundamental gibt es kaum neue Gründe für die Aktivitäten am Markt. Die Temperaturen in wichtigen Regionen der USA sind für die Jahreszeit eher hoch. Das drückt auf die Nachfrage nach Heizöl und Erdgas und damit auf die Preise.

Die OPEC sinniert, ob sie nicht doch etwas gegen die hohen Preise tun muss. Bisher ist man davon ausgegangen, dass das Angebot im kommenden Jahr zu hoch sein wird. Daher traten die Herren über die größten Ölreserven der Welt auf die Förderbremse. Nun revidieren sie die Prognosen für die Nachfrage nach ihrem Öl nach oben. Auf Grund der anziehenden Konjunktur sehen sie Mehrbedarfe von 0,12 Mio. Barrel pro Tag im ersten Quartal und 0,17 Mio. Barrel pro Tag im zweiten Quartal.

Die Töne sind allerdings nur Hintergrundmusik bei der aktuellen Preisbildung. Die wird maßgeblich von charttechnischen Überlegungen geprägt. Und dort stehen die Zeichen weiter auf Abstieg. Der wird vermutlich schnell eine wichtige Marke und ein mögliches Ende erreicht haben, wenn er nämlich einen weiteren Dollar beim Rohöl abgegeben hat. Dann trifft er auf eine Unterstützung, die einen mittelfristigen Preisanstieg beschreibt.

Es sieht allerdings so aus, dass sich die Fonds in einer wenig komfortablen Lage befinden. Sie scheinen etwas zu fest an den weiteren Preisanstieg geglaubt zu haben. Sollten sie nun in Panik geraten, könnte es für Verbraucher richtig nett werden. Denn dann wäre ein Durchstoß durch die Unterstützungslinie möglich. Damit stünde der Weg für einen deutlich tieferen Umkehrpunkt der Bewegung offen. Doch das ist noch Phantasie.

Der Dollar hält derzeit nicht nennenswert gegen die Ölpreisbewegung, so dass sie ihre positive Kraft entfalten kann.

Gasöl verbilligt sich heute Morgen wieder deutlich. Die Tonne kostet nun 262,50$.

Unsere Heizölpreise geben flott nach. Wenn alles gut geht, werden sie schnell den unteren Rand des mittleren Preisbandes erreichen. Den sehen wir bei 0,325 EUR pro Liter im Bundesdurchschnitt bei einer 3000 Liter Partie. Das wäre die Pflicht. Danach käme dann die Kür. Über deren Preismöglichkeiten wollen wir noch nicht spekulieren. Weil das Jahr für esyoil so gut gelaufen ist, möchten wir zur Freude über die weihnachtliche Preisentwicklung noch mit einer von uns geschenkten Heizölbestellung beitragen. Die wird unter allen Bestellern/innen verlost, die zwischen dem 22.12. und Neujahr bei uns Heizöl ordern.

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