Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Preislich ist das Jahr gelaufen

An den Börsen werden die Bücher langsam geschlossen. Die Preise bewegen sich antriebslos hin und her. Der Seitwärtstrend verringert die Ausschläge. Nachrichten sind kaum vorhanden und wenn, hinterlassen sie keine Spuren. Weihnachten wird in diesem Jahr früher als sonst eingeläutet. Das gilt auch für den Devisenhandel. Der Dollar dümpelt seitwärts. Anders sieht die Lage im deutschen Heizölmarkt aus. Selten war die Nachfrage vor Weihnachten so belebt wie in diesem Jahr. Viele Tanks sind leer gelaufen. Ihre Besitzer versuchen nun, Brennstoff für die Weihnachtstage zu bekommen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Goldman Sachs Preisprognose
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Raffinerieprobleme in den USA
OPEC erhöht Quoten nicht

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Temperaturen sollen steigen
OPEC-Reservekapazitäten ca. 3 Mio. Barrel pro Tag
Sorge über US-Konjunkturentwicklung
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf
Iran hat Bau an Atombombe vor Jahren eingestellt

Unsere Heizölpreise sollten seit Tagen stabil bleiben. Das jedenfalls ließen die Vorgaben des Weltmarkts erwarten. Aber sie steigen. Es ist ein Effekt notgedrungener Nachfrageerhöhung. Viele Verbraucher scheinen die Tatsache, dass der Heizölvorrat selbst in einem warmen Jahr endlich ist, verdrängt zu haben. Andere haben sich auf einen als selbstverständlich empfundenen Preisrückgang eingestellt und dennoch den kurzen Moment besserer Preise vorüberziehen lassen. Aktuell ist Hilfe sehr teuer. Nach den Feiertagen werden Preisüberhöhungen aus den genannten Gründen verschwinden. Unsere Empfehlung zur Vermeidung einer misslichen Notlage: Der elektronische Peilstab

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