Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Preisniveau konstant

Der Preisverlust vom Vortag wurde gestern teilweise ausgeglichen. Die Faktenlage ist unverändert. Die Stimmung an den Börsen ist wechselhaft. Die Preise bewegen sich derzeit in einer breiten Handelsspanne seitwärts. Das deckt sich mit den Erwartungen für das Winterquartal. Perspektivisch wird die Preisbewegung eher anziehend eingeschätzt. Der Dollar glich die Verluste der Vortage gestern weiter aus. Ben Bernanke, der US-Notenbank-Präsident, gab Devisenspekulanten neue Zinshoffnungen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge um US-Benzinversorgung
Raffineriekapazitäten knapp
Atomstreit mit dem Iran schürt Unsicherheit
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte erheblich
Sorge vor weiteren Anschlägen in der Golfregion
Nachfragewachstum hoch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC reduziert Verbrauchsprognose
OPEC produziert über Nachfrage
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
Vorräte sehr gut
Schwache Nachfrage in den USA
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise ziehen wieder an. Insgesamt schwingen sie sich langsam aufwärts. Die Realität weist etwas höhere Preise auf als die Erwartung für das Winterquartal. Die Spekulation auf ein generell tieferes Preisniveau ist ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen. Sie endet meist mit einer Notbestellung wegen eines leer gefahrenen Tanks. Die Belieferung ist in dem Fall teurer als eine Normalbelieferung, denn sie kommt als Extratour.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen