Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Preisrückgang zu rasant

Die allgemeine Lage ist unverändert. Milde Temperaturen, gut bis überversorgte Märkte und die ohnmächtige OPEC sorgen für Ausverkaufsstimmung an den Börsen. Über Spannungen im Irak, in Nigeria und mit dem Iran wird großmütig hinweggesehen. Der Abwärtstrend verläuft sehr steil. Ihm droht Überhitzung. Ein langes Wochenende in den USA (Martin Luther King Tag) war ein willkommener Anlass, sich von Verkaufspositionen vorübergehend zu trennen. Das begünstigt kurzfristig steigende Preise. Z.Z. werden diese als stabilisierend für den Abwärtstrend angesehen. Der Dollar legt eine Pause in seinen unerwartet steilen Aufwärtstrend ein. Begründet wird das ebenfalls mit dem langen Wochenende.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC-Reaktion auf Preisverfall erwartet
US-Nachfrage leicht gestiegen
Iran könnte wegen der UNO-Sanktionen Ölwaffe einsetzen
Instabile Lage in Nigeria und im Irak
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC konnte Kürzungen bisher nicht durchsetzen
Temperaturen hoch
Heizölverkäufe drastisch gesunken
Markt überversorgt
Charttechnik: Öl im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise steigen heute Morgen. Ein Ende des Abwärtstrends ist aber unwahrscheinlich. Dazu fehlen gewichtige Gründe wie beispielsweise eine deutliche Wetteränderung, eine drastische OPEC-Kürzung oder ein geopolitischer Paukenschlag. Die bärische Stimmung an den Börsen ist derzeit eine stabile Größe. Die Binnennachfrage ist gering. Beste Käuferbedingungen.

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