Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Preisspitzen sind abgebaut

Die Entspannung der Preise nimmt spürbare Formen an. Übertreibungen sind abgebaut. Die Preise befinden sich auf Linie ihrer mehrtägigen Trends. Diese weisen allerdings nach wie vor aufwärts. An den Börsen wird die Versorgungssituation gelassener gesehen als in der Vorwoche. Grund für den Stimmungswandel seien zwei wieder in Betrieb gehende US-Raffinerien. Die Produktenpreise stehen erheblich unter Druck. Der Aufwärtstrend wird zumindest eine Delle bekommen. Die Rohölpreise in New York und London nähern sich wieder an. Ihre Differenz ist bereits auf unter drei Dollar geschrumpft. Die US-Währung verliert weiter an Wert. Ihr Abwärtstrend wird steiler. Die US-Wirtschaft kühlt sich ab. Gleichzeitig steigt die Inflationsgefahr.

preistreibende (bullische) Einflüsse: IEA-Report sieht sinkende OPEC-Lieferungen
Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Starker Rückgang der Vorräte
Atomstreit mit dem Iran und Sanktionen
EIA erhöht Nachfrageprognose
Instabile Situationen in Nigeria und im Irak

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zwei US-Raffinerien gehen wieder in Betrieb
US-Konjunktur verliert Stärke
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise sinken nun spürbar. Noch ist ihr Aufwärtstrend intakt. Die Richtungsänderung könnte aber durchaus einen Seitwärtstrend bewirken. Da die Lage am Ölmarkt mit der im Vorjahr vergleichbar ist, könnten sich die Preise ähnlich bewegen. In dem Fall wäre das obere Ende des Anstieg wahrscheinlich erreicht. Das nächste Kapitel schriebe dann ein schwerer Hurrikan oder eine politische Eruption.

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