Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Prognosen wie beim Roulette

IEA (Internationale Energie Agentur) und EIA (Energy Information Administration), eine Abteilung des US-Energieministeriums, revidieren ihre zuletzt abgegebenen Einschätzungen, wonach sich die Nachfragesteigerung im kommenden Jahr abschwächen werde. Die IEA sieht zudem eine sinkende Förderung voraus. Insgesamt unterstützen die wechselhaften Aussagen der Fachinstanzen die Unsicherheit und damit die bullisch eingestellten Kräfte im Markt. Trendgemäße Preisveränderungen gab es gestern weder beim Öl noch beim Dollar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Versorgungsängste vor dem Winter
Raffineriekapazitäten knapp
Produktionsausfall durch ausgefallene Ölanlagen
Iran droht mit dem Ölhahn
IEA und EIA sähen Unsicherheit mit wechselhaften Prognosen
Gesunkener US-Benzinverbrauch nicht nachhaltig
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe der strategischen Reserven
US-Regierung ruft zum Energiesparen auf
Vorratslage auskömmlich
Überversorgung mit Rohöl
US-Benzinverbrauch gesunken

Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Sie stehen unter dem Einfluss der wechselhaften Stimmung des Weltmarkts. Es fehlt eine klare Linie der Preisbildung. Der langfristige Aufwärtstrend legt für solche Fälle die Devise nahe, im Zweifel aufwärts. Die verbleibende Chance auf Preisrückgang ist dürftig.

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