Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Raffinerie-Zuschaltung

Eine kurze Entspannung gab es noch am Freitagabend, als bekannt wurde, dass eine US-Raffinerie in Texas früher als erwartet ihren Dienst aufnehmen können wird. Ansonsten stehen die Zeichen weiter eher auf steigende Preise. Am Donnerstag hatte die IEA (Internationale Energie Agentur) für treibende Impulse gesorgt. Im aktuellen Report werden sinkende OPEC-Lieferungen prognostiziert. Die durch die Produkte-Knappheit steigenden Preise wurden bisher durch eine hohe Rohölbevorratung vermeintlich ausgeglichen. Dieser Effekt schien dahin. Die Preise stiegen. Nun gab es wegen der frohen Kunde über die US-Raffinerie in Texas die genannte Atempause. Der Euro behauptet sich weiter gegen den Dollar und bleibt vorerst fest.

preistreibende (bullische) Einflüsse: IEA-Report sieht sinkende OPEC-Lieferungen
Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Starker Rückgang der Vorräte
Atomstreit mit dem Iran und Sanktionen
EIA erhöht Nachfrageprognose
Instabile Situationen in Nigeria und im Irak

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur verliert Stärke
Nachfrage geht jahreszeitbedingt zurück
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise legen heute eine Pause ein und liegen unter den Preisen vom Freitag. Das Heizöl bleibt am Weltmarkt dran. Und der zeigt sich stabil bullisch. Die Entwicklung verläuft tendenziell wie im Vorjahr. Allerdings gibt es noch einen Preisvorteil von rund vier Cent pro Liter.

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