Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Realität schlägt Erwartung

Die Wirtschaft läuft gut, aber nicht gut genug. Die Ölnachfrage wird steigen, aber erst in einem halben Jahr. Das Öl in den Lagern ist ein Lagerhüter. So lässt sich die aktuelle Sicht der Dinge an den Ölbörsen zusammenfassen. Folgerichtig geben die Preise nach. Ausverkauf ist dabei nicht angesagt. Es geht gesittet zu im Abgang. Die Finanzindustrie ist bemüht, die eingesetzten Mittel zu retten. Mit der Hoffnung auf anziehende Preise auf Sicht von einem halben Jahr kann das gelingen. Der Abwärtstrend für Gasöl und Heizöl ist moderat ausgeprägt. Nordsee-Rohöl befindet sich noch im Seitwärtstrend. US-Rohöl scheint in einen Abwärtstrend zu geraten. Das kann allerdings ein kurzfristiger Effekt dieser verkürzten Handelswoche sein. Morgen ist in den USA Thanksgiving. Die Börsen bleiben geschlossen. Der Dollar gibt nach guten Konjunkturdaten aus Europa nach.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran
Dollar in Abwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Heizölschwemme
Schwache Nachfrage weltweit
Öllager randvoll
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis
Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung

Unsere Heizölpreise geben nach. Ihnen kommt der Gleichtakt der Preisrückgänge des Gasöls und des Dollars zugute. Die Aussichten bleiben für Verbraucher verhalten freundlich. Der seichte Abwärtstrend sollte sich während der nächsten Wochen fortsetzen. Mit zwischenzeitlichen heftigen Gegenreaktionen muss gerechnet werden. Aus heutiger Sicht sollte die Rückkehr zum Aufwärtstrend nicht vor Februar 2010 einsetzen. Wer einen auskömmlich gefüllten Tank hat, kann die Spekulation auf tiefere Preise also riskieren. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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