Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Reicht der Heizölvorrat?

Die Rohölpreise hielten nach der Rallye des Vortags inne. Die Heizölpreise setzten gestern nach. Sie werden von Versorgungsängsten durch den erneuten Wintereinbruch getrieben. Angesichts des hohen Niveaus der Preise verflüchtigen sich Befürchtungen, dass die OPEC ihre Liefermengen kürzen könnte. Dennoch ist die Diskussion nicht vollständig beendet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Winter löst Ängste um die Heizölversorgung aus (starker Einfluss)
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Terrorgefahren im Irak und in Saudi Arabien
Lieferfähigkeit der Nicht-OPEC-Länder geringer als erwartet
OPEC orakelt über Lieferkürzungen
Investmentfonds mehrheitlich bullisch eingestellt

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Befriedigende US-Vorräte (nicht Heizöl!)
Komfortable Vorräte der OECD-Länder
OPEC-Mitglieder dementieren Kürzungsgerüchte
US-Dollar fällt

Unsere Heizölpreise werden seit einer Woche stetig teurer. Kurzfristig ist kein Ende der Bewegung abzusehen. Mittelfristig erwarten wir etwas Entspannung. Einen von vielen Verbrauchern herbeigesehnten Preiseinbruch halten wir aber für unwahrscheinlich. Insgesamt hat sich rund um das Öl eine bullische Stimmung eingestellt. Die Empfehlung lautet weiterhin: Setzen Sie lieber auf Terminflexibilität bei der Bestellung und streichen Sie die daraus resultierende Einsparung in den Transportkosten ein. Spekulieren Sie nicht auf deutlich fallende Preise.

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