Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Reif für den Psychologen

Der Rohölpreis hat die 64$-Marke passiert. Der Heizölpreis wurde hinterhergerissen. In den USA steht er bereits knapp unter dem Höchstpreis von Anfang Juli. Die Preisbewegung wird von Ängsten getrieben, Ängste weil sieben US-Raffinerien technische Probleme haben, Ängste vor Terror in Saudi Arabien und Großbritannien, Ängste vor der Atompolitik des Irans, Ängste vor Hurrikans im Golf von Mexiko. Die Angst zeichnet einen bullischen Preischart. Und der kann Verbrauchern und Politikern Angst machen. Der Dollar scheint auch Angst zu entwickeln. Er fällt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Unplanmäßige Raffinerieabschaltungen
Raffineriekapazitäten knapp
Terrorängste in Saudi Arabien und Großbritannien
Hurrikanängste
Schwierigkeiten mit dem Iran erwartet
Institute prognostizieren deutliche Teuerung
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Entspannte Vorratslage
Nachfrageprognosen gesenkt
BP prognostiziert tiefere Preise

Unsere Heizölpreise ziehen schneller an als erwartet. Die angstgeladene Stimmung am Weltmarkt beschleunigt die Entwicklung. Nun beginnt der Markt doch überzureagieren. Der Kursrückgang des Dollars wird vom Ölpreisanstieg vollkommen überschattet. Wir rechnen mit längerfristig anziehenden Preisen. Wer in diesem Jahr noch Heizöl braucht, sollte lieber früher als später kaufen.

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