Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Reif für tiefere Preise

Die Preise tendieren abwärts. Zu einem entschlossen Schritt fehlt noch ein passendes Signal. Das wird von den US-Vorratsdaten, die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehen, erwartet. Wenn es kommt, wird der aktuelle Versuch einer Gegenbewegung zum überzogenen Aufwärtstrend glücken.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Niedrige US-Vorräte
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Förderdefizit im Golf von Mexiko weitgehend abgebaut
Russische Lieferungen sollten trotz Yukos-Pleite ungehindert fließen
Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005
Angebot müsste eigentlich ausreichen
Charttechnik, Gegenreaktion überfällig

Unsere Heizölpreise sind mehrheitlich unter die Marke von 0,50 EUR/Liter bei 3000 Liter Abgabemenge gefallen. Die Chancen für einen Fortgang der Preiskorrektur stehen 50/50. Sollten die US-Vorratsdaten heute Nachmittag positiv ausfallen, wäre ein Preisrückgang um rund 15% in den kommenden Tage zu erwarten. Bei enttäuschenden Zahlen werden die Preise mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf neue Höchststände schnellen.

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