Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Rekordpreise über Nacht erreicht

Die Lage im Nahen Osten ist explosiv. Die Ölpreise explodieren. Noch halten sich die arabischen Länder mit koordinierten Reaktionen auf die israelischen Angriffe zurück. An den Märkten geht aber die Sorge um, dass es zu Versorgungskonsequenzen für die proisraelische Welt kommen könnte. Die UN-Vetomächte zogen ihr Angebot zur Beilegung des Atomstreits zurück, nachdem der Iran kein Zeichen des Einlenkens gegeben hatte. Der Fall geht nun wieder an den UN-Sicherheitsrat. Langfristig sind Sanktionen wahrscheinlich. Auch das könnte Konsequenzen für die Ölversorgung haben. Zwei von derzeit drei starken bullischen Faktoren stechen nun. Die Hurrikangefahr ist noch im Köcher. Der Dollar hält sich angesichts der geopolitischen Lage erstaunlich stabil. Der erwartete Abwärtstrend kommt nicht in Gang.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Eskalation der Gewalt im Nahen Osten
Atomstreit mit dem Iran
Aktuell hoher Benzinverbrauch in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachgebende US-Konjunktur
Irak erhöht Ölausstoß auf über 2 Mio. Barrel pro Tag
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen rasant. Ein Aufwärtstrend ist kaum noch aufzuhalten. Die geopolitischen Unsicherheiten entladen sich im Ölpreis. Der wird irgendwann wieder zur Ruhe kommen. Zunächst wird es aber um die Preisentwicklung sehr turbulent bestellt sein. In den kommenden Wochen sind neue Rekordstände durchaus wahrscheinlich.

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