Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Rekordpreise für Heizöl

Ängste um die Heizölversorgung im vierten Quartal trieben gestern alle Ölpreise in die Höhe. Die als sicher geltende Anhebung des OPEC-Ausstoßes konnten den Auftrieb nicht dämpfen. Es fehlt kein Rohöl, es fehlen Raffinerien. Der Euro konnte sich etwas erholen. Mehr als eine technische Reaktion im soliden Abwärtstrend wird das nicht gewesen sein.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
China will strategische Reserven aufbauen
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC wird Angebot erhöhen
Hohe US-Rohölvorräte
Hohe Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag

Unsere Heizölpreise sind auf Rekordkurs. Dabei stehen sie erst am Anfang einer Rallye, die am Weltmarkt vorbereitet wird. Hierzulande hat das Double aus Ölpreis- und Dollarsteigerung bereits für erste Schocks gesorgt. Da beide Charts deutliche Aufwärtstrends zeigen, muss mit einer schmerzhaften Preisentwicklung auf dem heimischen Markt gerechnet werden. Wer in den kommenden Monaten Heizöl braucht, sollte lieber heute als morgen bestellen.

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