Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Rohöl wieder unter 90 Dollar

Die OPEC wird die Liefermengen mindestens bis März unverändert belassen. Diese Entscheidung wurde an den Börsen nicht anders erwartet. Sie hatte am Freitag wenig Einfluss auf die Preisbildung. Beim nächsten OPEC-Treffen könnte eine Kürzung beschlossen werden. Sie beträfe das zweite Quartal. Es ist naturgemäß nachfrageschwach. Druck auf die Preise kam erneut über die Sorgen zur US-Wirtschaftsentwicklung. Rohöl verlor zum Wochenende rund drei Dollar. Im Preischart ist damit zumindest die Aufwärtstendenz gestoppt. Ob der Anfang Januar begonnene Abwärtstrend weitergeht, lässt sich noch nicht erkennen. Der Dollar konnte sich am Freitag erholen. Das Gerücht einer verdeckten Intervention durch die US-Notenbank machte die Runde.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Zinssenkung in den USA
Stimulus-Plan der US-Regierung
Chinas Nachfrage steigt weiter kräftig
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Terror in Nigeria
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunktur wankt
US-Bestände steigen
US-Regierung will Ölkonsum senken
Saudi Arabien denkt über Erhöhung der Liefermengen nach
Weltweite Versorgung weist keine Löcher auf

Unsere Heizölpreise drehen wieder abwärts. Vorsichtig spekuliert läuft die Bewegung auf einen Seitwärtstrend hinaus. Die forsche Interpretation der Lage am Ölmarkt legt eine Spekulation auf sinkende Preise mit neuen Jahrestiefs nahe. Das hieße Abwärtstrend. Der dürfte mindestens im Februar moderate Erfolgaussichten haben.

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