Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Rohölpreis bricht ein

Der Markt hat inzwischen mehr Rohöl als er braucht. Dieser Umstand sticht die Terrorangst und beendet wahrscheinlich den Aufwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge vor Terrorattacken auf Ölanlagen
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Weltweite Raffineriekapazitäten knapp

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Norwegen beendet Ölarbeiterstreik (starker Einfluss)
Irak wieder lieferfähig (starker Einfluss)
Irakische Souveränität weckt Hoffung auf rückläufigen Terror
OPEC wird im Juli über 30 Mio. B/T liefern
Saudi Arabien steigert Förderung weiter
Rohölvorräte deutlich über Vorjahr
Charttechnik: Aufwärtstrend bricht

Unsere Heizölpreise geben nach. Im Vergleich zum Rohöl ist der Preisrückgang eher gering. Das spiegelt die knapp bemessenen Raffineriekapazitäten wider. Dennoch wird mit der deutlichen Bewegung des Rohölpreises die Chance auf günstige Heizölpreise greifbar. Sollte der Preisrückgang jetzt Fuß fassen, wäre noch genug Zeit, das Heizöl vor dem Winter zu den Verbrauchern zu bringen. Ein Engpass der Transportkapazitäten und regionale Teuerungen würden dann vermieden. Verbraucher mit Vermögen zum Aussitzen hoher Preise bekämen ihren Lohn. Aber Vorsicht, die Terrorbomben sind noch nicht entschärft. Sie können auch Hoffnungen zerstören.

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