Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Rohölpreis stabil

Am Markt ist es ruhig. Die Einflüsse neutralisieren sich. Angekündigte und nur teilweise realisierte OPEC-Kürzungen stehen gegen sehr milde Temperaturen und eine abkühlende Konjunktur in den USA. Benzin wird wegen marginaler Engpässe teurer. Heizöl wird wetterbedingt billiger. Rohöl wird zwischen den beiden gegenläufigen Bewegungen festgehalten. Nennenswerte Preisänderungen sind unwahrscheinlich. Für etwas Bewegung können heute die US-Bestandsdaten sorgen. Der Dollar verliert an Wert, weil der Euro durch den überraschend hohen ifo-Geschäftsklimaindex stark gemacht wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC will weiter kürzen
US-Vorräte deutlich gesunken
US-Nachfrage leicht gestiegen
Terror gegen Ölanlagen im Irak, in Nigeria und im Sudan
Raffineriekapazitäten knapp
Chinas Ölimporte wachsen um 15%

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Wetter: milde Temperaturen
OPEC konnte Kürzungen bisher nur teilweise durchsetzen
US-Konjunktur kühlt sich ab
Markt mit Rohöl überversorgt
OECD-Bestände auf Rekordniveau

Unsere Heizölpreise steigen heute Morgen gegen den Weltmarkttrend. Dort, wo es noch nicht geschehen war, greift die MwSt.-Erhöhung. Der weitere Verlauf in der nahen Zukunft dürfte tendenziell seitlich erfolgen. Starke Bewegungen aus dem internationalen Geschäft erwarten wir nicht. Das Preisniveau ist trotz MwSt.-Erhöhung gut. Es bleibt nahe den Jahrestiefstpreisen.

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