Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Ruhiges Wochenende gehabt

Endlich gab es am Wochenende mal keine Meldung über weitere US-Raffinerien, die unter Störungen zu leiden haben. Der Iran hat bekundet, dass die Öllieferungen uneingeschränkt fortgesetzt werden, obwohl die USA dem Iran mit einem Militärschlag im Atomstreit droht. Dies nimmt zwar keiner wirklich ernst, ist aber immer noch besser, als die Töne, die man sonst so aus Teheran hört. Die Shell meldet, dass sie ihre Produktion in Nigeria wieder aufnehmen wird. Genaueres über Zeitpunkt und Umfang wurde nicht bekannt. Alles in allem ein eher ruhiges Wochenende und ein entspannter Freitag, sodass trotz der bullischen Grundstimmung die Preise eine kleine Pause eingelegt haben. Der Dollar tendiert weiter gegen seinen Abwärtstrend. Dennoch sollte der Dollar nicht stark steigen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USA
Unruhen bedingen weitere Förderausfälle in Nigeria
Force Majeure der Total im Kongo
Atomstreit mit dem Iran und Sanktionen
Terrorgefahren in Saudi Arabien
Negative Hurrikanprognosen für die USA
EIA erhöht Nachfrageprognose

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Rohölnachfrage sinkt
Irak hat größere Reserven als bisher angenommen
Neue Ölfunde in Libyen
Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juni reaktivieren
Saudi Arabien will Kapazität bis 2009 deutlich steigern

Unsere Heizölpreise verhalten sich ruhig mit leichten Abschlägen. Die Inlandsmargen unterstützen diese Neigung nach unten. Aber sobald die Nachfrage anzieht, dürften die Margen sprunghaft steigen. Das wird den Preisen ein Plus von drei, teilweise sogar von sechs Prozent bringen. Den Einfluss vom Weltmarkt sehen wir weiterhin als neutral an.

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