Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Schön, wenn es weiter so ginge

Die letzte Woche war erfreulich. Die Heizölpreise fielen. Während die Ölpreise eher ohne Orientierung auf und ab stiegen bzw. fielen, zog der Euro für den deutschen Heizölverbraucher die heißen Kohlen aus dem Feuer. Er stieg und verbilligte damit die Öl-Importe. Der preisliche Unterschied zwischen dem US- und dem Nordsee-Öl hat sich weiter vergrößert. Die Gründe, warum das Nordsee-Öl Brent teurer ist als West Texas Intermediate (WTI), werden bald beseitigt sein. Dann müsste das Nordsee-Öl günstiger werden, aber diese Annäherung kann sich in einer allgemeinen Preissteigerung vollziehen, sodass der deutsche Verbraucher nichts davon haben wird. Grundsätzlich gibt es mehr Anzeichen für steigende Ölnotierungen als für fallende Preise. Insbesondere die Konjunkturdaten aus China lassen die Finanzmärkte auf weiter steigende Kurse hoffen. Hinzu kommt, dass China auch die strategischen Reserven aufstocken will. Heute Morgen ziehen die Ölnotierungen weiter an. Leider kann der Euro nicht ganz mithalten. Die helfende Kraft des Euros wird nicht reichen, den Renditewunsch beim Öl zu kompensieren.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Positive Erwartungen an Welt-Konjunktur
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen
Finanzsystem bekommt alle erdenkliche Hilfe
Sinkender Dollar

preisdrückende (bärische) Einflüsse: China wird Leitzins anheben müssen
Markt ausreichend mit Öl versorgt
Euroraum im Schuldendrama

Unsere Heizölpreise ziehen heute Morgen an. Sie werden von den Ölnotierungen getrieben. Kurzfristig glauben wir an eine Konsolidierung auf hohem Niveau, Mittelfristig könnte sich der Aufwärtsdrang der Ölpreise durchsetzen. Die Verluste, die der Dollar zurzeit erfährt, hätten es verdient von Dauer zu sein. Aber da der Dollar als vermeintlich sicherer Hafen für Spekulanten gilt, mögen wir hieran nicht glauben. Der langfristige seit März 2009 andauernde Aufwärtstrend ist noch nicht beendet. Auch deswegen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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