Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Schottland im Streik

Die Märkte bleiben fest in der Hand bullisch denkender Teilnehmer. Die Lage im europäischen Umfeld verschlechtert sich durch den Streik in der schottischen Raffinerie Grangemouth. Hier werden normalerweise 210.000 Barrel pro Tag verarbeitet. Der angekündigte Streik führte dazu, dass BP die Pipeline Forties zuvor schließen musste. Durch diese Pipeline fließt rund ein Drittel des Rohöls, das Großbritannien für die eigene Versorgung braucht. ExxonMobil berichtet von einem Streik in Nigeria, der die Produktion von 700.000 Barrel am Tag betrifft. Zusammen genommen gibt dies wieder einen Rahmen vor, der die Vermutung steigender Preise nahe legt. Der Dollar gewinnt weiter leicht an Boden. Immer noch begründet durch ein mögliches Ende der Zinssenkungsphase in den USA und einer beginnenden Zinssenkungsphase in Europa.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Produktionsausfall in Nigeria
US-Bestandsdaten
Russland meldet Peak Oil
OPEC will aktuell keine Produktionserhöhung
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: IEA reduziert Nachfragewachstum um 35 %
Hohe OECD-Vorräte
OPEC will Produktion bis 2012 um 15 % steigern
US-Konjunktur steckt in einer Rezession
US-Regierung will Ölkonsum senken
Charttechnik: Gegenreaktion zum Aufwärtstrend

Unsere Heizölpreise steigen leicht. Der Dollar und neue bullische Signale sind schuld daran. Die auftretenden Gegenreaktionen zum Aufwärtstrend bleiben immer nur ein Strohfeuer. Es gibt weiterhin mehr anzeichen für steigende, als für fallende Preise. Verbraucher sind gut beraten, sich um ihre Verbrauchsenkung zu kümmern.

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