Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Schwache Vorstellung der Bären

Charttechnisch wäre ein Preisrückgang naheliegend. Aber der Vollzug fehlt. Die Stimmung an den Märkten ist ausgeglichen. Die OPEC erhöht ihre Förderung im Juli. Chinas Bedarf liegt unter den Erwartungen. Die Sorge über zu knappe Raffineriekapazitäten überwiegt dennoch. So stiegen die Preise gestern weiter an. Die Bewegung des Dollar-Euro-Verhältnisses findet so gut wie nicht statt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Lieferausfall aus Mexiko
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Institute prognostizieren deutliche Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Entspannte Vorratslage
OPEC steigert Förderung
Chinas Bedarf unter Erwartungen
Nachfrageprognosen gesenkt
Charttechnik: Abwärtstrend (knapp)

Unsere Heizölpreise bewegten sich gestern kaum. Am Weltmarkt wird um die weitere Richtung gefeilscht. Für beide Wege gibt es Argumente. Wer auf Nummer sicher gehen will, deckt sich jetzt ein. Wir geben fallenden Preisen zwar durchaus eine Chance. Aber die Gefahr, dass es plötzlich wieder aufwärts geht, grüßt schon. Nur Spekulanten sollten abwarten.

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