Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Seitwärtstrend geht weiter

New York ist wieder dabei. Die Börse startete erwartungsgemäß mit fallenden Kursen, nachdem keine Andeutung eines aufkommenden Sturms zu vernehmen ist. Die Nachschubprobleme an vier US-Raffinerien wegen einer gesperrten Wasserstraße dauern an. Iran ist zu keiner konstruktiven Zusammenarbeit im Atomkonflikt bereit. Nordkorea testet Langstreckenraketen. Diese bullischen Umstände bleiben heue Morgen ohne Einfluss. Gehandelt wird, was zum mittelfristigen Seitwärtstrend passt. Der Dollar steuert wieder auf den Abwärtstrend zu, nachdem weiteren Zinsschritten keine Zusage erteilt wurde. Hingegen spekuliert man mit steigenden Zinsen im Euroraum.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Atomstreit mit dem Iran
Raketentests in Nordkorea
Rebellen stören Nigerias Ölindustrie
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Nachfrage wächst unterdurchschnittlich
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Nachgebende US-Konjunktur
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise geben nach. Sie antizipierten den erwarteten Impuls aus den USA bereits gestern. Wie am Weltmarkt bleibt der Seitwärtstrend auch im Inland erhalten. Damit ist der Preisrückgang nach unten begrenzt. Die Aussichten auf zusätzlichen Preisdruck wegen eines schwachen Dollars sind allerdings gut. Einen spürbaren Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung kann z.Z. wahrscheinlich nur ein Hurrikan bewirken.

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