Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Seitwärtstrend hält

Zum Wochenende fielen die Preise. Für Charttechniker kam die Wende nicht überraschend. Sie betitelten die Preisentwicklung als überkauft. Verkäufe sind die logische Konsequenz. Fundamental eingestellte Händler sehen in der abkühlenden US-Konjunktur den Grund für die teilweise panikartige Verkaufswelle. Außer schwache US-Daten hatte die Nachrichtenseite nichts zu bieten. Auch die Wetterämter schwiegen zum Thema Hurrikan. Durch die Preiswende hat der Seitwärtstrend weiterhin Bestand. Der Dollar reagierte ebenfalls negativ. Mindestens kurzfristig befindet er sich im Abwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Raketentests in Nordkorea
Eskalation der Gewalt zwischen Israel und Palästina
Aktuell hoher Benzinverbrauch in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachgebende US-Konjunktur
Irak erhöht Ölausstoß
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe
Charttechnik: Gegenreaktion auf jüngsten Preisanstieg

Unsere Heizölpreise fallen. Am oberen Ende des seitwärts gerichteten Preiskanals kippte die Entwicklung. Wir bleiben bei der Einschätzung, dass sich am Trend bis zum Eintritt eines schweren Hurrikans im Golf von Mexiko nichts ändern wird. In den nächsten Tagen sollte die leichte Entspannung weitergehen. Großes ist vom Preisrückgang allerdings nicht zu erwarten.

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