Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Seitwärtstrend wieder hergestellt

Gestern Abend zogen die Preise wieder etwas an. Der Seitwärtstrend scheint sich aber weiterhin zu bestätigen. In Ermangelung neuer Anreize durch politische oder ökologische Ereignisse warten die Akteure auf die Bestandsdaten aus den USA. Die Meldung der Daten erfolgt am heutigen Nachmittag. Sollten die Lager gefüllt sein, geht es weiter nach unten, sind sie es nicht, hat der Markt wieder eine Meldung für kurzfristig steigende Preise. Der Dollar verlor gestern gegenüber dem Euro auf Grund der Preisdaten der US-Erzeuger. Diese hatten nur eine geringe Preissteigerung gemeldet, so dass eine weitere Zinserhöhung in den USA als unwahrscheinlich eingestuft wurde.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran spitzt sich zu
Nahostkonflikt
Lieferausfälle in Nigeria
Instabile Lage im Irak
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge vor negativen Wirtschaftsfolgen wegen Terrorgefahr
Größtes Ölfeld der USA doch bis zu 50 % lieferfähig
Hoffnung auf Beruhigung im Nahen Osten
US-Wirtschaftswachstum unter Erwartungen
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise ziehen heute Morgen wieder etwas an. Wer nicht zu Spekulationen bezüglich der Lagerbestände neigt, kauft vor Bekanntgabe. Angesichts der drohenden Gefahr weiter steigender Preise, die sicher durch die ersten Hurrikane in den USA kommen werden, ist von einer abwartenden Haltung eher abzuraten.

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