Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Sie übertreiben wieder

US-Rohöl kostet wieder über 48$ pro Barrel. Fundamentale Gründe für die Rallye sind kaum auszumachen. Winter herrscht nur partiell. In einigen Regionen ist es sogar warm. Lieferprobleme sollten mit Ausnahme des Iraks eine kurze Erscheinung bleiben. Die Bevorratung ist ausreichend. Charttechnisch dagegen weisen die Zeichen aufwärts. Denen folgen die Marktakteure momentan. Der US-Dollar bekam wieder Unterstützung von einem Konjunkturbericht.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Fallende Temperaturen für US-Heizölregionen prognostiziert
Rückläufige Erdgasbestände in den USA
Wetterbedingte Produktionsprobleme in der Nordsee
Unruhebedingte Produktionsprobleme in Nigeria
Terrorbedingte Lieferausfälle im Irak
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch
Charttechnik, Öl und Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Z.Z. hohe Temperaturen in einigen US-Heizölregionen
Nachfragerückgang erwartet
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum

Unsere Heizölpreise steigen. Sie können sich den aufstrebenden Rohölpreisen nicht wiedersetzen. Heizöl verteuert sich immerhin langsamer als Rohöl. Das zeigt, dass die Sorge vor Winterausfällen sinkt. Insgesamt aber kehrt die Stimmung, die die lang andauernde Teuerung von Rohstoffen bewirkt, zurück. Damit treten die Preise wieder in die Spur ihres langfristigen Aufwärtstrends. Die heimischen Heizölpreise werden von den Auswirkungen nicht verschont bleiben.

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