Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Sie erklären die Welt, wie es ihnen gefällt.

Weil sich Europa ein Sparprogramm auferlegt hat, muss es Öl sparen. Deshalb sinkt der Ölpreis derzeit. Diese Erklärung passt in die Weltsicht einer Pippi Langstrumpf. Spekulanten finden die Erklärung auch gut. Sie müssen dem Geschehen schließlich eine Geschichte geben. Hoffentlich verwirrt sie die Tatsache nicht all zu sehr, dass Europa auch ohne Sparprogramm weniger Öl nachfragt. Das Spiel der Finanzjongleure hat sich komplett gedreht. Ihre Stimmung ist gekippt. Womit man gestern gewinnen konnte, verliert man heute. Das betrifft beispielsweise Öl und Aktien. Die Ölnachfrage hat damit gar nichts zu tun. Leider, muss man sagen, denn die Nachfrage wäre immerhin ein begreifbarer Einflussfaktor. Der Dollar gibt ebenfalls kräftig nach. Dafür sei die Schweiz mit Stützungskäufen verantwortlich. Wenn das so geht, ist es eine Lehrstunde für europäische Politiker. Statt mit der heißen Nadel gestrickte Gesetze und zweifelhafte bis verzweifelte Verbote zu erlassen, sollten sie einfach mal für ein paar Millionen Dollar Euro kaufen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Konjunkturskepsis für die USA
Schwache Konjunkturdaten aus China
Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems

Unsere Heizölpreise fallen weiter. Heute bekommen nicht nur von den Ölbörsen, sondern auch vom fallenden Dollar die richtige Richtung zu gewiesen. Es ist die Stunde der Verbraucher. Der Ölpreistrend steht weiterhin perfekt. Der Dollar wird vermutlich wieder steigen. Er bleibt eine potenzielle Spaßbremse für den Heizölpreis. Wenn sich die bärische Stimmung der Finanzakteure noch einige Zeit halten sollte, wonach es derzeit aussieht, wird Heizöl noch billiger werden. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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