Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Sie werden nie aufgeben

Das spekulative Gezerre am Ölpreis geht unvermindert weiter. Ausdruck findet es in ungewöhnlich hohen Tagesschwankungen. Finanzjongleure versuchen immer wieder, die Preise in einen Aufwärtstrend zu treiben. Dieser stünde konträr zur Überversorgung des physischen Ölmarkts. Das ist den Protagonisten der Preistreiberei bewusst. Deshalb zeigen sie Nerven, sobald die gewünschte Preisentwicklung ins Stocken gerät. Sie stockt, wenn der Dollar steigt oder wenn einer der vielen US-Wirtschaftsindizes für Enttäuschung sorgt. Enttäuschung ist in den USA mittlerweile ein alltägliches Lebensgefühl. Im Ergebnis brachte das in den letzten Tagen rückläufige Notierungen. Sie befinden sich nun in der Nähe eines Preisbereichs, der als einigermaßen kohärent zur realen Marktlage angesehen werden kann. Für Rohöl wird dieser Bereich mit 70 bis 80 Dollar pro Barrel beziffert. In New York kostet Rohöl aktuell 81,33 Dollar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Bestandsdaten etwas schlechter als erwartet
Streik in Frankreich
Gedrosselte Produktenproduktion in den USA
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Leitzinsanhebung in China
Schlechte Daten zur der US-Konjunktur
FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise geben nach. Den Impuls dafür bekamen sie abermals von den Ölbörsen. Der Dollar zeigte derweil keine klare Linie. Deshalb gingen die für Verbraucher freundlichen Vorgaben des Ölhandels ungebremst in die Heizölpreise ein. Insgesamt hat sich in den letzten Tagen ein kleiner Abwärtstrend ergeben. Dieser rückt den übergeordneten Seitwärtstrend der Heizölpreise wieder ins rechte Bild. Mit einem weiteren Preisrückgang von rund 2 Cent pro Liter wäre ein nach unserer Ansicht maximales Ergebnis erreicht, bei dem es sich allemal zu kaufen lohnt. Dass es zu diesem Ergebnis kommt, unterschreiben wir nicht. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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