Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Sinn für gute Nachrichten

Der Markt ist z.Z. bärisch. Er hat einen Faible für positive Aussagen zur Ölversorgung. Die OPEC wolle mehr Öl in die Märkte pumpen. Der Irak liefert am Maximum. Putin sagt mehr Öl zu. Bush gehe an die strategischen Reserven. Obwohl die Inhalte wenig verlässlich sind, drücken die Aussagen auf die Preise.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ausfallgefahr des Iraks durch Bombenterror
Ausfallgefahr weiterer unsicherer Förderstaaten
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Unsicherheit über tatsächliche OPEC-Förderung
Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Raffinerieprobleme in den USA und Europa
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC will mehr Öl liefern
Wiederherstellung der vollen Lieferkapazität im Irak
Putin sagt 12% Produktionserhöhung Russlands zu
Rohölvorräte über Vorjahr
USA und China verlangsamen Nachfragesteigerung
Saudi Arabien hat noch freie Förderkapazitäten
Charttechnik, Gegenreaktion läuft

Unsere Heizölpreise sind gut in Fahrt. Sie fallen weiter. Der kurzfristige Abwärtstrend beherrscht das Geschehen. Unerwartete Unterstützung kommt vom Dollar. Der gibt auf Grund schlechter Konjunkturdaten nach. Die Gründe für die Bewegung stehen auf wenig solidem Fundament. Daher sollten Verbraucher den Preisverlauf eng beobachten. Eine Wende ist jederzeit möglich. Mit dem Preisrückgang kommt die heimische Nachfrage in Gang. Verbraucher müssen mit verlängerten Lieferzeiten rechnen.

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