Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Sorge vor Preisexplosion

Die Preisentwicklung ist extrem nervös. Der Nahostkonflikt beherrscht die Märkte. Der Atomstreit mit dem Iran verschärft die Konfliktlage. Das Thema Energiesicherheit stand bereits vor der aktuellen Eskalation ganz oben auf der Agenda des G8-Gipfels vom Wochenende. Die gefassten Beschlüsse haben heute Morgen keinerlei Einfluss auf die Preisbildung. Allgemein werden weitere Preissteigerungen oder sogar extreme Preisexzesse erwartet. Der Dollar erhält trotz negativer Wirtschaftsdaten aus den USA kurzfristig Auftrieb von der Hochpreislage beim Öl.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Eskalation der Gewalt im Nahen Osten
Atomstreit mit dem Iran
Aktuell hoher Benzinverbrauch in den USA
Angst vor Hurrikanen in den USA
Chinas Nachfrage soll 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachgebende US-Konjunktur
Irak erhöht Ölausstoß auf über 2 Mio. Barrel pro Tag
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen. Vor dem Wochenende wurde der extreme Preisauftrieb gebremst. Extrem kann die Preisentwicklung aber jederzeit erneut werden. Die Lage ist derzeit uneinschätzbar. Ein wie auch immer gearteter Aufwärtstrend wird die Preisbildung in den kommenden Wochen mit großer Wahrscheinlichkeit dominieren.

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