Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Spaß haben nur die Spekulanten

Nach dem rasanten Anstieg der Ölnotierungen am Montag sicherten sich Spekulanten gestern einen Teil der Gewinne. Die Verkäufe brachten etwas Preisrückgang. Dadurch ist die kurzfristige Übertreibung des Anstiegs reduziert. Dieser Umstand verleiht dem bullischen Trend Stabilität. Die Vorgänge in Libyen und die Sorge vor einem Übergreifen auf andere Ölproduzenten der Region sind die Droge für die preistreibende Stimmung in der Finanzszene. Hinzu kommt die Wirkung guter Wirtschaftsdaten aus den alten Industrienationen. Die Tatsache, dass die Ölversorgung der Abnehmerstaaten auch bei einem Totalausfall Libyens nicht gefährdet ist, findet derzeit keine Würdigung an den Börsen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Libyen droht als Lieferant auszufallen
Sorge vor Ausweitung der Unruhen im Nahen Osten
Chinas Ölkonsum wächst
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwache US-Nachfrage
Hohe US-Bestände
OPEC denkt über Liefererhöhung nach

Unsere Heizölpreise steigen. Der Preisrückgang an den Ölbörsen führt lediglich dazu, dass die Bewegung insgesamt moderater verläuft als auf den Börsentickern für Rohöl. Nach Lage der Dinge bleibt der Aufwärtsdrang der Preise unverändert hoch. Wir können heute Morgen keinen Umstand entdecken, der auf Gegenteiliges hindeutet. Deshalb halten wir an der wenig befriedigenden Aussage zum Kaufverhalten fest. Heizöl ordert man in diesem Marktumfeld lieber früher als später. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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